Qualitätskontrolle von Fügeverbindungen

Holz, Textilien, Metalle, Kunststoffe – es gibt eine Vielzahl von Werkstoff­kombinationen und ebenso viele Fügeverfahren. Die Qualität dieser Fügeverbindungen ist in hohem Maße relevant für die Funktionalität und Qualität des fertigen Produktes. Aus diesem Grund wird hier ein erheblicher –teilweise manueller – Prüfaufwand getrieben.

Das zerstörungsfreie Prüfverfahren Wärmeflussthermografie eignet sich in besonderer Weise für derartige Aufgabenstellungen. Die Qualität einer Fügeverbindung lässt sich sicher, schnell und vor allem zerstörungsfrei prüfen. Bei diesem Verfahren macht man sich zunutze, dass eine schlechte Materialverbindung zu reduzierter Wärmeleitung führt.

Zur Prüfung wird die Verbindung impulsartig und inhomogen erwärmt, der so entstehende Wärmefluss mit einer extrem schnellen und hoch auflösenden IRIR
Abkürzung für Infrarot
-Kamera mit bis zu 20.000 Bildern pro Sekunde aufge­zeichnet. Die Bilddaten des so aufgezeichneten "InfrarotInfrarot
elektromagnetische Strahlung
-Videos" werden teilweise in Echtzeit zu einem Ergebnisbild verrechnet. Dieses Ergebnisbild wiederum zeigt die unterschiedlichen Defekte.

Das Prüfverfahren Wärmeflussthermographie unterstützt die Produkt­entwicklung, die Qualitätssicherung und ermöglicht in einer Vielzahl von Anwendungen eine automatische 100%-Überwachung in der Fertigung.

 

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Für diese Fügeverfahren wurde das Verfahren bereits erprobt:

  • Schweißen (Laser-, Punktschweißen, ...)
  • Kleben
  • Löten
  • Nieten (z. B. Stanznieten)